Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende und es wird Zeit das Jahr Revue passieren
zu lassen.
Kurzform: es war ziemlich durchwachsen.
Durch eine Gehirnblutung bei meinem Schwiegervater und einem glimpflich
verlaufen Motorradunfall eines Freundes, wurde einem mal wieder die
Vergänglichkeit vor Augen geführt.
Mein Schwiegerdad wird sich mit einer rechtsseitigen Lähmung arrangieren
müssen, was für alle Beteiligten eine starke Umstellung ist.
Mein Kumpel kam mit einem Schlüsselbeinbruch davon und ich konnte im Sommer
bei gemeinsamen Motorradtouren in der Eifel an der Rekonvaleszenz
mitwirken.
Geplant hatten wir eigentlich die Alpen mit der Assietta-Kammstraße. Nun
freute man sich, überhaupt gemeinsam Motorrad zu fahren.
Meine Holde hat es gesundheitlich auch niedergeworfen. Nun weiß ich, man kann
Gürtelrose auch im Auge bekommen.
Getreu dem Motto, hinfallen kann jeder, liegen bleiben ist sträflich, haben
wir trotzdem Einiges geplant und unternommen.
Mit dem Motorrad nach Dänemark, Tour durch den Harz, Trial fahren bei einem
Berliner Freund und nebenbei noch der größeren Tochter beim Beziehen der ersten
eigenen vier Wände geholfen.
Auf den letzten Metern des Jahres noch mit Freunden im Harz umhergestiefelt
und meine Holde hat sich ein neues gebrauchtes Motorrad gekauft. Eine XJ6
Diversion.
Insofern planen wir für das Jahr 2020 ein gemeinsames Tour Wochenende mit
Freunden im Mai, Motorradtour nach Schottland, Auszug der jüngeren Tochter und
Begleiten der größeren auf dem Weg zum Erwachsen werden.
Es bleibt somit spannend. Was wird, werden wir sehen. Denn "willst du Gott
zum lachen bringen, plane deine Zukunft".